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10 Gründe, warum Sie auf Fertigprodukte verzichten sollten

Wo begegnen uns Fertigprodukte?

Fertiggerichte werden auch Convenience Produkte, von englisch „Bequemlichkeit, Komfort“ abgeleitet, genannt. Diese Fertigprodukte sind vom Nahrungsmittelhersteller schon ein Stück weit bis vollständig verzehrfertig vorgefertigt und gegart, sodass der Verbraucher sie mit minimalem Aufwand fertigstellen und verzehren kann. Bestenfalls genügt das Hinzufügen heißen Wassers wie bei einem Instantgericht oder das Aufwärmen des Gerichts, wie bei fertigen Fleischrouladen mit Rotkohl und Knödeln.

Convenience Produkte erstrecken sich auf alle Lebensmittelbereiche, z.B. Gemüse, Früchte, Fleisch und Fisch. Sogar 80 – 90 % der Restaurants greifen auf Convenience Produkte zurück. Fertiggerichte umgeben uns überall und wir haben uns weitestgehend so stark an sie gewöhnt, dass wir sie nicht einmal bewusst wahrnehmen. Doch auch wenn sie Zeit sparen und leicht zuzubereiten sind, bringen sie gleichzeitig zahlreiche Nachteile für unsere Gesundheit mit sich.

Welche Wirkung haben vollwertige Nahrungsmittel auf unseren Körper?

Wenn wir eine natürliche Kartoffel verspeisen, fügen wir dem Körper Nährstoffe in Form von Kohlenhydraten in langen Ketten zu. Wenn der Körper diese verdauen will, muss er relativ viel Arbeit aufwenden. Die Verdauung dauert und verbraucht Energie, die aufgewendet wird, um die Kohlenhydratketten in einfache Glukoseringe zu spalten. Die Glukose wird dann nach und nach über einen Zeitraum von mehreren Stunden aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel bleibt stabil.

Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße sind wichtige Nährstoffe. Wenn wir sie gesund zubereiten, dann spenden sie uns Energie. Diese wird benötigt, damit alle Abläufe im Körper reibungslos funktionieren können.

Wie verhalten sich Fertigprodukte?

Anders sieht es beim Verzehr von Fertigprodukten aus. Die Kartoffelbestandteile in Fertiggerichten, wie beispielsweise Pommes Frites oder Chips, sind sehr stark verarbeitet. Die langen Kohlenhydratketten, die die Kartoffel von Natur aus hat, wurden bei dem Herstellungsprozess zerlegt. Wenn wir ein Instantkartoffelpürree essen, hat unser Körper mit den Kohlenhydraten ein leichtes Spiel.

Zum einen benötigt er für die Verdauung weniger Energie, was sehr ungünstig ist, wenn Sie abnehmen möchten. Und zum anderen gelangt die Glukose aus der Kartoffelstärke sehr schnell ins Blut, wodurch sie den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lässt. So rasant wie der Glukosespiegel gestiegen ist, so schnell fällt er auch wieder. Das bedeutet, dass wir uns nach dem Verzehr von Fertigprodukten meist nach kurzer Zeit schlapp, müde und wieder hungrig fühlen. Das Risiko einer unkontrollierbaren Heißhungerattacke ist sehr hoch. Der Verzehr von Fertigprodukten begünstigt eine Gewichtszunahme also gleich auf mehreren Ebenen.

10 Gründe, aus denen Sie auf Convenience Produkte verzichten sollten

Die Gründe lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Zunächst wollen wir uns mit den gesundheitlichen Risiken befassen, die durch den Verzehr von Fertigprodukten entstehen. Im Allgemeinen können Studien belegen, dass 62 % der Menschen, die sich über einen langen Zeitraum überwiegend von Fertigprodukten ernähren, einen vorzeitigen Tod sterben.

  1. Steigendes Risiko für eine Herz-Gefäßerkrankung. In Fertigprodukten befinden sich große Mengen an Fett. Es handelt sich dabei aus Kostengründen meist um gesättigte, schädliche Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Palmöl zu finden sind. Der hohe Zuckergehalt von Fertigprodukten trägt ebenso zu Erkrankungen des Herzkreislaufs bei.
  2. Verfettung der Leber. Zucker wird in den Convenience Produkten vor allem als Geschmacksverstärker benutzt. In Ketchup, Marmeladen und anderen alltäglichen Produkten befinden sich weitaus größere Mengen an Zucker als man zunächst vermuten würde. Neben Diabetes und hohem Blutzucker kann der Zucker auf eine Verfettung der Leber verursachen.
  3. Erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Diabetes-Erkrankung. Fertigprodukte bestehen aus großen Mengen an Weizenmehl und Zucker. Beide Zutaten werden im Körper sehr schnell in Einfachzucker umgewandelt und gelangen in den Blutkreislauf. Dort steigern sie den Blutzucker, der anschließend rapide wieder abfällt. Der Körper ist ständig damit beschäftigt, den Blutzuckerspiegel anzugleichen, wodurch die Produktion von Insulin angekurbelt wird. Diese starken Schwankungen und die Überproduktion von Insulin können auf lange Sicht zu Diabetes Typ 2 führen.
  4. Dauerbelastung der Niere. Salz ist ein Geschmacksverstärker und Konservierungsstoff, der in den meisten Fertigprodukten in übertriebener Menge vorhanden ist. Die Niere versucht, das Salz zu filtern und aus dem Körper zu transportieren. Dabei wird sie übermäßig belastet. Hinzu kommt der Flüssigkeitsverlust, denn das Salz wird über den Urin aus dem Körper transportiert.
  5. Steigender Blutdruck. Dieser wird ebenfalls durch den hohen Salzgehalt der Fertigprodukte begründet. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt, täglich nicht mehr als einen Teelöffel Salz zu verzehren. Wenn Sie den Salzgehalt einiger Fertiggerichte berechnen, dann wird Ihnen auffallen, dass die Werte weit über den empfohlenen Mengen liegen.
  6. Schwankender Blutzucker. Die meisten Fertigprodukte bestehen aus einfachen Zuckern. Diese Problematik haben wir im Unterpunkt „Diabetes“ bereits angeschnitten. In Fertiggerichten werden Sie vergeblich nach Vollkorn und anderen Zutaten suchen, die komplexe Kohlenhydratketten aufweisen. Stattdessen finden Sie große Mengen an Weizenmehl. Die einfachen Kohlenhydrate werden im Körper augenblicklich in den Blutkreislauf geschleust und sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel rapide ansteigt und anschließend mit derselben Geschwindigkeit wieder abfällt. Ein schwankender Blutzucker ist die Ursache für Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Verdauungsprobleme und Heißhungerattacken. Auf Dauer kann er zu chronischen Krankheiten führen.
  7. In Fertiggerichten befinden sich viel zu hohe Mengen schlecht verarbeiteter Getreide und Fette. Diese sorgen für ein plättendes Völlegefühl, versorgen den Körper jedoch nicht mit den notwendigen Nährstoffen. Sie halten auch nicht lange satt, was insgesamt dazu führt, dass Sie mehr essen.

Neben den bereits genannten Folgen, die durch den Verzehr von Fertigprodukten eingeleitet werden können, gibt es noch weitere Gründe für einen Lebensstil, bei dem weitestgehend auf Fertiggerichte verzichtet wird:

  1. Hohe Belastung der Umwelt. Sie haben keinen Einfluss auf den Herstellungsprozess der Fertigprodukte. Es handelt sich um Gerichte, die möglichst wenig kosten sollen. Aus diesem Grund wird auch während der Herstellung der Produkte stark auf die Produktionskosten geachtet. Sie wissen nicht, unter welchen Bedingungen die Zutaten der Produkte gewonnen wurden und in welcher Form die Produktionsstätten die Umwelt verschmutzen.
  2. Schlechte Arbeitsbedingungen. Auch hier spielen die Kosten eine wichtige Rolle. Viele Fertigprodukte werden unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt, Teilschritte erfolgen in anderen Ländern, in denen die Löhne sehr viel geringer sind.
  3. Immense Mengen an Plastikmüll. Die meisten Fertigprodukte werden in einer Plastikverpackung verkauft. Befinden sich mehrere Portionen in einem Paket, sind diese meist einzeln in Folie verpackt. Durch den Kauf und Verzehr von Fertigprodukten erzeugen Sie deshalb große Mengen an Plastikmüll.
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Wenn Sie Ihre Lebenserwartung und Ihre Lebensqualität steigern möchten, dann versuchen Sie, Fertigprodukte so gut es geht aus Ihrem Alltag zu streichen. Dadurch machen Sie nicht nur sich selbst einen großen Gefallen, Sie schützen gleichzeitig auch die Umwelt. Aus den oben genannten Gründen können wir Ihnen wärmstens empfehlen, selbst zu kochen. Wie Ihnen dies ohne großen Aufwand auch im stressigen Arbeits- und Familienleben gelingen kann, das erfahren Sie in unserem nächsten Blogbeitrag.

Wir hoffen, dass Sie unsere Bedenken in Ihrem Alltag berücksichtigen können und melden uns bald mit unserem nächsten Blogbeitrag. Und bis dahin: Bleiben Sie gesund!

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